Geschäftsmodelle https://vivax-consulting.de/ en Vorvermarktung von Glasfasernetzen: Strategie und Hebel https://vivax-consulting.de/kachelinhalt/vorvermarktung-von-glasfasernetzen-strategie-und-hebel <span>Vorvermarktung von Glasfasernetzen: Strategie und Hebel</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><div class="c-content-title-1 c-title"><h4 class="c-left c-font "> Mindestquote muss erfüllt werden</h4> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Ist eine bestimmte Mindestanzahl von Produktverträgen und damit die Mindestquote erreicht, lohnt sich der Ausbau wirtschaftlich und eine Ausbauentscheidung kann getroffen werden. Die Vorvermarktungsphase ist somit der eigentliche Start eines Glasfaser Roll-Outs. Sie dauert in der Regel drei bis vier Monate und beinhaltet einen kostenlosen oder stark vergünstigten Hausanschluss. Marktübliche Vorvermarktungsquoten liegen zwischen 20 und 40 Prozent der potenziellen Haushalts- und Gewerbekunden. Im Gegensatz dazu gibt es eine Push-Vermarktung, in der alle Gebäude erschlossen werden, welche einem Glasfaseranschluss zustimmen. Die gesamte Take-up-Rate beim Glasfaseranschluss in Deutschland liegt derzeit bei 43 Prozent (Breko, Marktanalyse 2021). </p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h4 class="c-left c-font "> Clusteranalyse als Basis</h4> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Erfolgreiche Projekte zeigen, dass eine clusterweise Vorvermarktung vorteilhaft ist. So können Bürger gezielter informiert sowie ein möglichst konkreter Ausbauhorizont kommuniziert werden. Aus unserer Umsetzungserfahrung hierzu ist jedoch zuvor eine Clusteranalyse nötig, welche die Ausbaureihenfolge der geplanten Cluster ermittelt. Ein Cluster ist ein Ausbaugebiet, welches aus technischen, geographischen, vertrieblichen und wirtschaftlichen Aspekten eine möglichst sinnvolle Einheit für Ausbau und Betrieb bildet. In einer Business-Case-Betrachtung können anschließend die Mindestvermarktungsquoten – eine notwendige Take-up-Rate - für die jeweiligen Gebiete berechnet werden, um eine Gesamtwirtschaftlichkeit des Projekts gestalten zu können. Denn je nach Gebiet können die Oberflächenbeschaffenheit, Besiedlungsdichte und Vertriebspotenzial unterschiedliche Investitionen nötig machen, mit entsprechenden Folgen für die Wirtschaftlichkeit. Solche Clusteranalysen oder auch die Vorvermarktung sind natürlich nicht zum Nulltarif zu haben, amortisieren sich aber durch eine höhere Netzauslastung in der Regel bereits zu Beginn des Roll-outs.<br />Aus unserer Erfahrung heraus muss jedoch noch ein Punkt beachtet werden: Cluster mit günstigen Topologien und einer besseren Wirtschaftlichkeit können wirtschaftlich grenzwertige Gebiete durch eine erfolgreiche Vorvermarktung tragen, so dass dennoch ein breitflächiger Ausbau und ein wirtschaftlicher Betrieb in der gesamten Fläche möglich wird. Mit Hilfe einer solchen Mischkalkulation und einer Aufnahme von teilweise weniger wirtschaftlichen Teilgebieten – hin zu großflächiger betrachteten Clustern – kann eine höhere Anschlussquote erzielt werden.  </p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h4 class="c-left c-font "> Vorvermarktung reduziert Investitionsrisiken</h4> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Wir empfehlen eine Vorvermarktung, da sie als ein wichtiges Instrument zur Absicherung des Investitionsrisikos dienen kann, mit dem die Nachfrage schon im Vorfeld erhöht wird. Zwar benötigt eine Vorvermarktung immer Zeit, der Bau verzögert sich somit entsprechend. Dafür spricht jedoch, dass schon zum Projektstart viele Kunden auf dem Netz sind, die die hohen Fixkosten – gerade zu Beginn – decken können. Zudem besteht immer die Gefahr, dass Wettbewerber im selben Gebiet während der Bauzeit einen parallelen Ausbau starten, der das Kundenpotential ohne die entsprechende Absicherung verringern würde. Besonders aus vertrieblicher Sicht ist deswegen eine hohe Präsenz im Rahmen der Vorvermarktung sinnvoll. Aktivitäten vor Ort durch Door-to-Door-Vertriebsmitarbeiter, Townhall-Meetings, Außenwerbung und andere Maßnahmen erzeugen wichtige Multiplikator-Effekte.  Dabei sollte nicht nur Aufmerksamkeit geschaffen, sondern auch die Notwendigkeit des Ausbaus erklärt und die Bürger von der Glasfaser überzeugt werden. Besonders Stadtwerke und Energieversorger können bei einer Vorvermarktung Zusatzpotenziale schaffen, insbesondere durch Cross-Selling-Aktivitäten, wie etwa Kundenboni, die Koppelung mit Stromverträgen oder anderen Angeboten.</p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h3 class="c-left c-font "> Nachfassen lohnt sich</h3> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Gegen eine Vorvermarktung könnte sprechen, dass die Cluster aufgrund des Nichterreichens der Mindestquote nicht ausgebaut werden. Erreichen jedoch einzelne Cluster die Quote nicht auf Anhieb, empfehlen wir eine Wiederholung der Vorvermarktung beispielsweise nach zwei Jahren, da sich das Meinungsbild der Bürger bei einem Ausbau benachbarter Cluster oftmals grundsätzlich ändert. Des Weiteren kann bei Nichterreichen der vorgegebenen Quote auch mit der Kommune in Verhandlung getreten werden. Durch die Kombination aus eigenwirtschaftlichem Ausbau und Fördermitteln kann so die Wirtschaftlichkeit auch bei einer geringeren Quote hergestellt werden.</p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h3 class="c-left c-font "> Starten, nicht warten</h3> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Nach Abschluss der Vorvermarktungsphase sollte ohne weitere Verzögerung die Bauplanung für das Glasfasernetz durchgeführt werden, um eine zügige Realisierung bewerkstelligen zu können. Es empfiehlt sich zudem, eine Bauvermarktung zu organisieren, da durch diese in der Praxis erfolgreich die letzten unschlüssigen Kunden gewonnen werden können, „wenn die Bagger in der Straße sind“.<br />Eine Vorvermarktung ist somit ein wichtiges Instrument, um beim eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau das Risiko zu verringern. Jedoch bedarf sie einer gründlichen Vorbereitung inklusive einer Clusteranalyse mit entsprechenden Business-Case-Betrachtungen sowie einer durchdachten Marketing- und Vertriebsstrategie, um erfolgreich zu sein. Letztendlich muss der Vertrieb die Kunden überzeugen, einen Produktvertrag abzuschließen. Somit steht und fällt die Vorvermarktung mit einem guten Vertrieb.</p> </div> <span><a title="View user profile." href="/users/admin" lang="" about="/users/admin" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" class="c-font-bold">Admin</a></span> <span>Tue, 04/26/2022 - 09:23</span> <div class="field field--name-field-small-description field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p><strong>26. April 2022 | Autor: David Hetz, Senior Consultant Vivax Consulting GmbH</strong></p><p>Wenn es um die Entscheidung in den Glasfasereinstieg oder den weiteren Glasfaserausbau von Gebieten geht, muss zuvor gerechnet und analysiert werden, ob sich ein eigenwirtschaftlicher Ausbau rechnet. Hierzu wird im Markt für gewöhnlich auf eine Vermarktungsstrategie gesetzt: Eine Nachfragebündelung, auch Vorvermarktung genannt, um die erheblichen Investitionen abzusichern. Mit einer solchen Strategie will das auszubauende Unternehmen im Vorfeld möglichst viele Bürger überzeugen und an Verträge binden, bevor das Netz ausgebaut ist – gemäß dem Ansatz „sell first – build later“.</p> </div> <div class="field-name-field-categories"> <a href="/taxonomy-categories/breitbandausbau" hreflang="en">Breitbandausbau</a> , <a href="/taxonomy-categories/businessplanung" hreflang="en">Businessplanung</a> , <a href="/taxonomy-categories/clusteranalyse" hreflang="en">Clusteranalyse</a> , <a href="/taxonomy-categories/geschaftsmodelle" hreflang="en">Geschäftsmodelle</a> , <a href="/taxonomy-categories/kommunen-korperschaften" hreflang="en">Kommunen &amp; Körperschaften</a> , <a href="/taxonomy-categories/versorgungsunternehmen" hreflang="en">Versorgungsunternehmen</a> </div> <div class="field field--name-field-images field--type-image field--label-hidden field__items"> <div class="field__item"> <img src="/sites/default/files/breitband-cockpit-paralax.jpg" width="1762" height="981" alt="Vorplanung bei Breibandnetzen" typeof="foaf:Image" /> </div> </div> <div class="field field--name-field-reihenfolge field--type-list-integer field--label-above"> <div class="field__label">Reihenfolge</div> <div class="field__item">0</div> </div> Tue, 26 Apr 2022 06:23:43 +0000 Admin 477 at https://vivax-consulting.de ANGA COM 2022: Der One-Stop-Shop in Sachen Glasfaserausbau https://vivax-consulting.de/kachelinhalt/anga-com-2022-der-one-stop-shop-sachen-glasfaserausbau <span>ANGA COM 2022: Der One-Stop-Shop in Sachen Glasfaserausbau</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Mit ihrem ganzheitlichen Ansatz ist die tktVivax Group einer der ganz wenigen Dienstleister, der tatsächlich einen Full-Service für alle Facetten des Breitbandausbaus anbietet. Das Spektrum reicht von der Analyse, Strategiefindung und Fördermittelberatung über die Neu- und Umgestaltung von Prozessen und Organisationen in allen Bereichen der Versorgungswirtschaft bis hin zur Planungs- und Umsetzungsbegleitung von Glasfaser- und 5G-Infrastrukturen. Auch der Vertrieb von Breitband-Produkten wird abgedeckt. Hierzu präsentiert das Gruppen-Unternehmen cogento auf dem Stand von tktVivax Lösungen vom externen Door2Door-Vertrieb bis zu Schulung der unternehmenseigenen Vertriebsmitarbeiter für die speziellen Anforderungen in diesem Bereich.</p> </div> <span><a title="View user profile." href="/users/admin" lang="" about="/users/admin" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" class="c-font-bold">Admin</a></span> <span>Fri, 03/25/2022 - 16:19</span> <div class="field field--name-field-small-description field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p><strong>Berlin, 25. März 2022</strong></p><p>Mit einem deutlich erweiterten Dienstleistungsangebot präsentiert sich die tktVivax Group auf der ANGA COM 2022 als „One-Stop-Shop" für den Glasfaserausbau. Unter einem Dach bietet der Breitbandspezialist das komplette Know-how, das für die Planung, den Bau und den Betrieb von Breitbandnetzen benötigt wird. Neben den Tochterunternehmen Vivax Consulting, Vivax Engineering und Vivax Solution (IT-Entwicklung) stellen sich in Köln mit der Vivax Net erstmals auch die Tiefbau-Tochter sowie die Fördermittelberater der LBG Breitbandgesellschaft der breiten Öffentlichkeit vor. Ein weiteres Messethema sind praxisorientierte Ansätze für den Aufbau von Netzbetriebsgesellschaften, etwa in Kooperation mit externen Investoren. „Wir zeigen, wie Versorgungsunternehmen den eigenwirtschaftlichen mit dem geförderten Glasfaserausbau bestmöglich kombinieren können, um auf der einen Seite schnell in die Umsetzung zu kommen und auf der anderen den flächendeckenden Ausbau sicherzustellen", beschreibt Dirk Fieml, Geschäftsführer der tktVivax Group einen weiteren Schwerpunkt.</p><p><strong>ANGA COM 2022 – 10. bis 12. Mai 2022 in Köln – Halle 7, Stand C14</strong></p> </div> <div class="field-name-field-categories"> <a href="/taxonomy-categories/betrieb" hreflang="en">Betrieb</a> , <a href="/taxonomy-categories/breitbandausbau" hreflang="en">Breitbandausbau</a> , <a href="/taxonomy-categories/businessplanung" hreflang="en">Businessplanung</a> , <a href="/taxonomy-categories/clusteranalyse" hreflang="en">Clusteranalyse</a> , <a href="/taxonomy-categories/fordermittel" hreflang="en">Fördermittel</a> , <a href="/taxonomy-categories/geschaftsmodelle" hreflang="en">Geschäftsmodelle</a> , <a href="/taxonomy-categories/it" hreflang="en">IT</a> , <a href="/taxonomy-categories/kommunen-korperschaften" hreflang="en">Kommunen &amp; Körperschaften</a> , <a href="/taxonomy-categories/montage" hreflang="en">Montage</a> , <a href="/taxonomy-categories/netzplanung" hreflang="en">Netzplanung</a> , <a href="/taxonomy-categories/produktentwicklung" hreflang="en">Produktentwicklung</a> , <a href="/taxonomy-categories/softwarelosungen" hreflang="en">Softwarelösungen</a> , <a href="/taxonomy-categories/tiefbau" hreflang="en">Tiefbau</a> , <a href="/taxonomy-categories/versorgungsunternehmen" hreflang="en">Versorgungsunternehmen</a> </div> <div class="field field--name-field-images field--type-image field--label-hidden field__items"> <div class="field__item"> <img src="/sites/default/files/2022-03/anga_com1024.jpg" width="1024" height="267" alt="tktVivax auf der ANGA COM 2022" typeof="foaf:Image" /> </div> </div> Fri, 25 Mar 2022 14:19:30 +0000 Admin 472 at https://vivax-consulting.de Glasfasernetze rechtssicher planen und umsetzen: tktVivax und EY Law arbeiten künftig eng zusammen https://vivax-consulting.de/kachelinhalt/glasfasernetze-rechtssicher-planen-und-umsetzen-tktvivax-und-ey-law-arbeiten-kunftig <span>Glasfasernetze rechtssicher planen und umsetzen: tktVivax und EY Law arbeiten künftig eng zusammen</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Zudem planen tktVivax und die Berater von EY auch in weiteren Bereichen eine enge Zusammenarbeit. Hierzu fand bereits Anfang Dezember in Berlin ein Strategiemeeting statt, dessen Ergebnisse in den nächsten Wochen konkretisiert werden sollen. Ende Februar werden die beiden Partner die Inhalte der Zusammenarbeit auf dem Jahrestreffen des AK GAD in Berlin vorstellen. „Ob Telekommunikationsrecht, Gesellschaftsrecht, steuerliche Fragen bei Kooperationen oder regulatorische Themen: Für Versorgungsunternehmen und Telekommunikationsunternehmen wie für Kommunen türmen sich die Fragestellungen regelrecht auf, wenn sie sich auf dem Breitbandmarkt positionieren wollen. Im AK GAD bieten wir dazu konkrete Informationsangebote, etwa über Webinare, Seminare oder regelmäßige Newsletter", so Prof. Dr. Sven-Joachim Otto zu den Plänen. Neben der Betreuung des AK GAD werden tktVivax und EY Law im kommenden Jahr auch die gemeinsame Marktbearbeitung systematisch aufbauen. „Wir sind derzeit noch in teilweise sehr unterschiedlichen Kundengruppen unterwegs. Insofern profitieren wir auch hier von der Zusammenarbeit, indem EY Law und wir den gemeinsamen Zugang zu unseren Kunden finden.", ergänzt Dirk Fieml.</p> </div> <span><a title="View user profile." href="/users/admin" lang="" about="/users/admin" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" class="c-font-bold">Admin</a></span> <span>Wed, 12/15/2021 - 09:29</span> <div class="field field--name-field-small-description field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p><strong>Berlin, 15. Dezember 2021</strong></p><p>Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft werden der Breitbandspezialist tktVivax und Ernst &amp; Young Law (EY Law) künftig eng zusammenarbeiten. In diesem Zusammenhang übernimmt EY Law auch die rechtliche Betreuung und Beratung des AK GAD. „Die tktVivax Group deckt als Berater und Umsetzer von Glasfaserprojekten den strategischen, kaufmännischen und operativen Prozess ab. Wir übernehmen in diesem Zusammenhang den rechtlichen Part. Damit bieten wir gemeinsam ein Komplettpaket für die rechtssichere Umsetzung von Glasfaserprojekten", fasst Prof. Dr. Sven-Joachim Otto, Partner und Government &amp; Public Service Solution Leader bei EY Law, die Zielsetzung der Kooperation zusammen. Für Dirk Fieml, CEO der tktVivax Group, bedeutet die neue Partnerschaft eine weitere Komplettierung des Angebots. „Wir haben uns von vornherein als ganzheitlicher Full-Service-Spezialist in Sachen Breitband positioniert: von der Planung und Fördermittelberatung über die benötigten IT-Werkzeuge bis hin zur Umsetzung und zum Betrieb von Glasfasernetzen. Gemeinsam mit EY Law verfügen wir über eine Expertise, die in dieser Breite auf dem Markt wohl kaum ein zweites Mal zu finden ist", beschreibt er die Alleinstellungsmerkmale.</p> </div> <div class="field-name-field-categories"> <a href="/taxonomy-categories/betrieb" hreflang="en">Betrieb</a> , <a href="/taxonomy-categories/breitbandausbau" hreflang="en">Breitbandausbau</a> , <a href="/taxonomy-categories/businessplanung" hreflang="en">Businessplanung</a> , <a href="/taxonomy-categories/clusteranalyse" hreflang="en">Clusteranalyse</a> , <a href="/taxonomy-categories/fordermittel" hreflang="en">Fördermittel</a> , <a href="/taxonomy-categories/geschaftsmodelle" hreflang="en">Geschäftsmodelle</a> , <a href="/taxonomy-categories/it" hreflang="en">IT</a> , <a href="/taxonomy-categories/iptv" hreflang="en">IPTV</a> , <a href="/taxonomy-categories/kommunen-korperschaften" hreflang="en">Kommunen &amp; Körperschaften</a> , <a href="/taxonomy-categories/montage" hreflang="en">Montage</a> , <a href="/taxonomy-categories/netzplanung" hreflang="en">Netzplanung</a> , <a href="/taxonomy-categories/produktentwicklung" hreflang="en">Produktentwicklung</a> , <a href="/taxonomy-categories/prozesse-und-organisation" hreflang="en">Prozesse und Organisation</a> , <a href="/taxonomy-categories/softwarelosungen" hreflang="en">Softwarelösungen</a> , <a href="/taxonomy-categories/tiefbau" hreflang="en">Tiefbau</a> , <a href="/taxonomy-categories/unternehmen" hreflang="en">Unternehmen</a> , <a href="/taxonomy-categories/versorgungsunternehmen" hreflang="en">Versorgungsunternehmen</a> , <a href="/taxonomy-categories/vertrieb" hreflang="en">Vertrieb</a> </div> <div class="field field--name-field-images field--type-image field--label-hidden field__items"> <div class="field__item"> <img src="/sites/default/files/2021-12/sven-joachim_otto_2538.jpg" width="1620" height="1080" alt="Prof. Dr. Sven-Joachim Otto, Partner und Government &amp; Public Service Solution Leader bei EY Law" typeof="foaf:Image" /> </div> </div> Wed, 15 Dec 2021 07:29:18 +0000 Admin 463 at https://vivax-consulting.de Der One-Stop-Shop in Sachen Glasfaserausbau https://vivax-consulting.de/kachelinhalt/der-one-stop-shop-sachen-glasfaserausbau <span>Der One-Stop-Shop in Sachen Glasfaserausbau</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><p>Mit ihrem ganzheitlichen Ansatz ist die tktVivax Group einer der ganz wenigen Dienstleister, der tatsächlich einen Full-Service für alle Facetten des Breitbandausbaus anbietet. Das Spektrum reicht von der Analyse, Strategiefindung und Fördermittelberatung über die Neu- und Umgestaltung von Prozessen und Organisationen in allen Bereichen der Versorgungswirtschaft bis hin zur Planungs- und Umsetzungsbegleitung von Glasfaser- und 5G-Infrastrukturen. Auch der Vertrieb von Breitband-Produkten wird abgedeckt. Hierzu präsentiert das Gruppen-Unternehmen cogento auf dem Stand von tktVivax Lösungen vom externen Door2Door-Vertrieb bis zu Schulung der unternehmenseigenen Vertriebsmitarbeiter für die speziellen Anforderungen in diesem Bereich.</p> </div> <span><a title="View user profile." href="/users/admin" lang="" about="/users/admin" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" class="c-font-bold">Admin</a></span> <span>Mon, 12/13/2021 - 10:54</span> <div class="field field--name-field-small-description field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p><strong>Berlin/Essen, 13. Dezember 2021</strong></p><p><strong>E-world 2022 – 8. bis 10. Februar 2022 in Essen – Halle 2, Stand 322</strong></p><p>Mit einem deutlich erweiterten Dienstleistungsangebot präsentiert sich die tktVivax Group auf der E-world 2022 als „One-Stop-Shop" für den Glasfaserausbau. Unter einem Dach bietet der Breitbandspezialist das komplette Know-how, das für die Planung, den Bau und den Betrieb von Breitbandnetzen benötigt wird. Neben den Tochterunternehmen Vivax Consulting, Vivax Engineering und Vivax Solution (IT-Entwicklung) stellen sich in Köln mit der Vivax Net erstmals auch die Tiefbau-Tochter sowie die Fördermittelberater der LBG Breitbandgesellschaft der breiten Öffentlichkeit vor. Ein weiteres Messethema sind praxisorientierte Ansätze für den Aufbau von Netzbetriebsgesellschaften, etwa in Kooperation mit externen Investoren. „Wir zeigen, wie Versorgungsunternehmen den eigenwirtschaftlichen mit dem geförderten Glasfaserausbau bestmöglich kombinieren können, um auf der einen Seite schnell in die Umsetzung zu kommen und auf der anderen den flächendeckenden Ausbau sicherzustellen", beschreibt Dirk Fieml, Geschäftsführer der tktVivax Group einen weiteren Schwerpunkt.</p> </div> <div class="field-name-field-categories"> <a href="/taxonomy-categories/betrieb" hreflang="en">Betrieb</a> , <a href="/taxonomy-categories/breitbandausbau" hreflang="en">Breitbandausbau</a> , <a href="/taxonomy-categories/businessplanung" hreflang="en">Businessplanung</a> , <a href="/taxonomy-categories/clusteranalyse" hreflang="en">Clusteranalyse</a> , <a href="/taxonomy-categories/fordermittel" hreflang="en">Fördermittel</a> , <a href="/taxonomy-categories/geschaftsmodelle" hreflang="en">Geschäftsmodelle</a> , <a href="/taxonomy-categories/it" hreflang="en">IT</a> , <a href="/taxonomy-categories/iptv" hreflang="en">IPTV</a> , <a href="/taxonomy-categories/kommunen-korperschaften" hreflang="en">Kommunen &amp; Körperschaften</a> , <a href="/taxonomy-categories/montage" hreflang="en">Montage</a> , <a href="/taxonomy-categories/netzplanung" hreflang="en">Netzplanung</a> , <a href="/taxonomy-categories/produktentwicklung" hreflang="en">Produktentwicklung</a> , <a href="/taxonomy-categories/prozesse-und-organisation" hreflang="en">Prozesse und Organisation</a> , <a href="/taxonomy-categories/softwarelosungen" hreflang="en">Softwarelösungen</a> , <a href="/taxonomy-categories/tiefbau" hreflang="en">Tiefbau</a> , <a href="/taxonomy-categories/unternehmen" hreflang="en">Unternehmen</a> , <a href="/taxonomy-categories/versorgungsunternehmen" hreflang="en">Versorgungsunternehmen</a> , <a href="/taxonomy-categories/vertrieb" hreflang="en">Vertrieb</a> </div> <div class="field field--name-field-images field--type-image field--label-hidden field__items"> <div class="field__item"> <img src="/sites/default/files/2021-12/e-world_rgb_s-schrift.png" width="1348" height="720" alt="tktVivax auf der E-world 2022" typeof="foaf:Image" /> </div> </div> Mon, 13 Dec 2021 08:54:27 +0000 Admin 461 at https://vivax-consulting.de Gute Vorbereitung macht Glasfaser wirtschaftlicher https://vivax-consulting.de/kachelinhalt/gute-vorbereitung-macht-glasfaser-wirtschaftlicher <span>Gute Vorbereitung macht Glasfaser wirtschaftlicher</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><div class="c-content-title-1 c-title"><h4 class="c-left c-font "> Geförderter vs. eigenwirtschaftlicher Ausbau</h4> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Mit dem Graue-Flecken-Förderprogramm können kommunale Eigenunternehmen wie Stadtwerke, die sich zu 100 Prozent in öffentlicher Hand befinden, neue Fördermittel des Bundes für den Ausbau der Glasfasernetze beantragen. Denn die sogenannte Aufgreifschwelle, ab denen Anschlüsse förderfähig werden, wurde von 30 auf 100 Mbit/s erhöht. Alternativ stehen aber ebenfalls seit April attraktive KfW-Förderkredite für einen eigenwirtschaftlichen Breitbandausbau zur Verfügung. </p><p>Beide Vorgehensweisen haben ihre Vorteile: Natürlich kann es bei geschicktem Ausnutzen aller Fördertöpfe des Bundes und der Länder gelingen, einen Großteil der Investitionskosten abzudecken. Und die liegen bei einer mittelgroßen Kommune bereits bei rund 30 bis 40 Mio. €. Auf der anderen Seite muss auch bedacht werden, dass schon der die Bearbeitung des Fördervahrens einen großen Aufwand mit sich bringt, der ohne externe Unterstützung kaum zu stemmen ist. Dazu gehört ein umfangreiches Markterkundungsverfahren. Auch die Vorgaben wirken sich beispielsweise auch auf Form und Umfang der notwendigen Ausschreibungen aus. Zudem führt die Angriffsschwelle von 100 Mbit/s dazu, dass der Ausbau nicht immer tatsächlich flächendeckend gefördert wird. Diese Grenze soll bis 2023 auf 300 Mbit angehoben werden. Eine Entscheidung hierüber steht indes noch aus. Deswegen warten derzeit viele Kommunen, Gebietskörperschaften oder Stadtwerke noch ab. Dazu kommt, dass die Förderverfahren zeitaufwendig sind und durchaus bis zu zwei Jahren dauern können.</p><p>Der eigenwirtschaftliche Ausbau hingegen wird von solchen Hemmnissen nicht gebremst. Hier ist es entscheidend, zum einen den richtigen Partner zu finden, der den Ausbau finanziert. Daneben müssen die Vorgaben klar definiert sein – von der Vertragsgestaltung bis hin zur Qualitätssicherung bei den Tiefbaumaßnahmen. Wie so etwas gelingen kann, zeigen zahlreiche Beispiele, die vom Netzausbau eines kleineren Stadtwerks bis hin zur Versorgung einer ganzen Wirtschaftsregion reichen. Etwa bei den Stadtwerken Lauterbach: Hier konnte mit Unterstützung von tktVivax der eigenwirtschaftliche Netzausbau kurzfristig in die Gänge gebracht und deutlich beschleunigt werden. In anderen Fällen, wie etwa in Montabaur, haben örtliche Stadtwerke mit dem externen Investor eine gemeinsame Glasfasergesellschaft gegründet, die für den Ausbau verantwortlich ist. Und in der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken wird der gesamte Netzausbau über ein Gigabitkompetenzzentrum koordiniert, das von tktVivax geleitet wird. Diese Ansätze haben nicht nur den Vorteil, dass sie deutlich schneller angegangen und umgesetzt werden können als ein gefördertes Projekt. Es werden am Ende auch viele Millionen Euro an Steuergeldern eingespart, die an anderer Stelle sinnvoller investiert werden können.<br /> </p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h4 class="c-left c-font "> Make or Buy</h4> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Ziel sollte es sein, das notwendige Know-how in Sachen Breitband über die Zeitachse hinweg selbst aufzubauen und so die Wertschöpfung ins eigene Haus zu holen. Dafür müssen die einzelnen Wegpunkte eines Breitbandprojekts einzeln betrachtet und jeweils entschieden werden, inwieweit Unterstützung notwendig ist oder nicht. Bewährt hat es sich, wenn man schon zu diesem Zeitpunkt mit einem Partner spricht, der die Herausforderung „Breitband“ buchstäblich in ihrer gesamten Bandbreite beherrscht. Bei der Auswahl des Partners sollte man aber darauf achten, ob dessen Geschäftsmodell darauf ausgerichtet ist, den dazu notwendigen Know-how-Transfer aktiv zu unterstützen. Ebenso muss der externe Partner umsetzungsorientiert arbeiten. Es reicht nicht aus, ein Konzept auszuarbeiten und dann die Realisierung anderen zu überlassen. Notwendig ist vielmehr eine aktive Begleitung des Projekts bis zu dem Zeitpunkt, an dem die jeweiligen Aufgaben vom Unternehmen selbst übernommen werden.</p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h4 class="c-left c-font "> Gut geplant ist halb gewonnen</h4> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Üblicherweise wird der Aufbau eines Glasfasernetzes als Ganzes geplant. Es wird festgelegt, wo die Hauptverteiler (Points of Presence – PoPs) stehen sollen, wo Glasfaserunterverteiler installiert werden und wo die Rohrverbände bis hin zum Hausübergabepunkt verlegt werden sollen, der in der Regel im Keller des Gebäudes platziert wird. Welche Kapazitäten einzuplanen sind, ist, wie bereits beschrieben, oft schon durch den Fördermittelantrag festgelegt.</p><p>Die Wirtschaftlichkeit des Netzausbaus hängt dann aber stark davon ab, wo begonnen wird. Dazu muss das Netz in einzelne Cluster eingeteilt werden. Mittels einer Cluster-Analyse kann dann untersucht werden, welche Klientel in den einzelnen Clustern angesiedelt sind und vor allem, welchen Bedarf diese Klientel haben. Die ersten Gebiete, die versorgt werden, sind dann die mit der höchsten potenziellen Kundendichte. Das ist in der Regel nicht das Stadtzentrum, sondern die Peripherie mit ihren großen Wohngebieten, in denen viele Menschen leben. Man startet deswegen in der Regel nicht in der Reihenhaussiedlung, sondern dort, wo mit einem Hausanschluss gleich dutzende Wohneinheiten versorgt werden können.</p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h3 class="c-left c-font "> Das Geschäftsmodell ist entscheidend</h3> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Grundsätzlich gibt es verschiedene Alternativen, sich im Breitbandgeschäft aufzustellen: Als Passiv- sowie als Aktivnetzbetreiber oder/und zusätzlich als Diensteanbieter. Ein Passivnetz zu errichten und zu vermarkten, ist dabei sicherlich das einfachste Geschäftsmodell. Hier übernimmt der Netzbetreiber als „Dark-Fiber-Anbieter“ lediglich den Bau des Glasfasernetzes und sorgt für die Hausanschlüsse und Anschlüssen in der Wohnung. Um alles andere, von den aktiven Netzkomponenten bis hin zu den Produkten kümmert sich der Pächter des Netzes. Ein solches Geschäftsmodell ist gut kalkulierbar, enthält weniger Risiken; allerdings ist  auch die zu erwartende Marge relativ gering. Mit dem Betrieb eines Aktivnetzes lässt sich dagegen die Wertschöpfungstiefe deutlich steigern. Für den Aufbau und den Betrieb eines solchen Netzes sind aber auch ganz andere Kompetenzen gefragt, die entweder selbst aufgebaut werden müssen oder durch externe Spezialisten abgedeckt werden. Die höchsten Chancen, aber auch Risiken, bietet die Aufstellung als Komplettanbieter, also als Aktivnetzbetreiber und als Diensteanbieter.</p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h3 class="c-left c-font "> White Label oder selbst machen?</h3> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Gerade Neueinsteiger oder kleinere Stadtwerke setzen auf dem Weg zum Komplettanbieter gerne auf White-Label-Angebote. Das bedeutet, Produkte und Dienstleistungen externer Unternehmen werden unter dem Label des lokalen Anbieters vermarktet. Das gilt nicht nur für Kernprodukte wie Internet, Telefonie und IPTV, sondern auch für das Call Center oder den Vertrieb. Der vermeintliche Vorteil: Solche Angebote sind schneller zu implementieren. Der mögliche Nachteil: Liefert der externe Partner mangelhafte Produkte oder bietet einen schlechten Service, schlägt das voll auf das eigene Image durch. Je nach Vertragsgestaltung hat man dann aber wenig oder gar keinen Einfluss darauf, die Situation zu verbessern. Kommt dennoch ein White-Label-Modell infrage, sollten zuvor einige Fragen geklärt sein. Dazu gehört eine exakte Leistungsbeschreibung bis hin zu den eingesetzten IT-Systemen. Damit kann vermieden werden, dass später einzelne Leistungen unterschiedlich interpretiert werden. Es muss klar sein, wer welche Aufgaben übernimmt und wie die Schnittstellen zwischen internen und externen Teams aussehen sollen. Dazu sollten die angebotenen Produkte flexibel gestaltbar sein. Hat der externe Partner lediglich vorgefertigte Produkte im Angebot, wird es schwer, schnell auf aktuelle Marktentwicklungen zu reagieren. Auch was die bezogenen Leistungen angeht, ist Flexibilität entscheidend. Das gilt sowohl für die Modularität des Angebots als auch für die Kündigungsfristen. Nur so kann das Versorgungsunternehmen jederzeit auf neue Anforderungen reagieren und beispielsweise einzelne Leistungsbausteine sukzessive in die eigenen Hände überführen. Daneben sollte das Business-Modell genau durchgerechnet werden: White-Label senkt zwar die Eintrittsschwelle in den Breitbandmarkt deutlich, der externe Partner will jedoch auch Geld verdienen. Dies muss schon bei der Auswahl des Partners bedacht und durchgerechnet werden. </p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h3 class="c-left c-font "> Alles meins oder besser Open-Access?</h3> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Man stelle sich vor: Hätte man damals das Wassernetz genauso ausgebaut, wie derzeit viele Glasfasernetze, dann hätten heute die Verbraucher in den Städten mehrere Wasseranschlüsse zur Verfügung. Bewohner in „unwirtschaftlichen“ Regionen hingegen würden kein fließendes Wasser bekommen. Während der Energiemarkt längst liberalisiert ist und diskriminierungsfreie Netzzugänge bestehen, herrschen im TK-Markt immer noch ein Strukturwettbewerb und parallele Netze mit unterscheidlichen Technologien vor. Zwar werden sogenannte Open-Access-Modelle im Stadtwerkeumfeld oft debattiert. Jedoch kommen diese Modelle in der Branche noch immer zu kurz, obwohl sie signifikante Skaleneffekte versprechen. Eine höhere Netzauslastung verbessert die gesamte Wirtschaftlichkeit eines Breitbandnetzes und sorgt damit für einen schnelleren „Return-on-Invest“ beim Open-Access-Anbieter. Hinzu kommt, dass das Vorhandensein mehrerer Diensteanbieter und eine größere Glasfaserproduktvielfalt zu einer höheren Akzeptanz beim Bürger beiträgt. Bei einer gemeinsamen Nutzung von Glasfaserinfrastrukturen ist es jedoch wichtig darauf zu achten, dass das Faserkonzept (u.a. Reserve für zusätzlichen Bedarf), sowie die Übergabepunkte, Resale-Schnittstellen und das Netzmanagement spezifisch an das angewendete Open-Access-Modell/die Open-Access-Kooperation angepasst sind. Hinzu kommen komplexere Anforderungen an Prozesse und Betrieb (z.B. Service, Traffic). Denn Schlüsselfaktor für den Open-Access-Betrieb ist ein hoher Automatisierungsgrad für Open-Access-Anbieter und ihre Kooperationspartner.</p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h3 class="c-left c-font "> Aufgepasst beim Tiefbau</h3> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Egal ob Kommune oder Stadtwerk: Wer heute ein Glasfasernetz baut, tut dies meist zum ersten und in der Regel auch zum letzten Mal. Das bedeutet gleichzeitig, dass es an Erfahrungen hinsichtlich der spezifischen Tiefbauanforderungen fast immer mangelt. Die Auftraggeber gehen deswegen vielerorts an ein solches Projekt genauso heran, wie an „ganz normale“ Tiefbauprojekte. Das zieht zahlreiche Risiken nach sich, die durch eine kompetente Beratung im Vorfeld und durch eine aktive Begleitung des Netzbaus vermieden werden können.</p><p>Ein Kernproblem beim Bau eines Glasfasernetzes ist es, dass der Kostenanteil des Tiefbaus in der Regel 80 bis 90 Prozent der Gesamtinvestitionen ausmacht. Trifft man die Entscheidung allein über die Höhe des Angebots, kann man die Kosten zwar spürbar senken., dabei wird aber nicht berücksichtigt, dass Qualität gerade beim Bau eines Glasfasernetzes buchstäblich ihren Preis hat.</p><p>Es klingt trivial, ist aber oft nicht gegeben: Auf der Baustelle muss immer deutschsprachiges Personal anwesend sein. Aufgrund des Fachkräftemangels greifen auch deutsche Tiefbauer zunehmend auf Arbeitskräfte aus ganz Europa (und darüber hinaus) zurück. Gleichzeitig findet der Netzbau in sensiblen Bereichen, am Rande von Verkehrswegen, im Fußgängerbereich oder beim Hausanschluss auch im Privatgelände statt. Wenn hier Probleme auftreten und kein Arbeiter die deutsche Sprache beherrscht, kann es schnell zu Konflikten kommen.</p><p>Auch auf die Ausführung kommt es an: Im Straßenbereich sollte beispielsweise die Verlegetiefe mindestens 80 Zentimeter, unter dem Gehweg nicht unter 60 Zentimeter betragen. Da Aufwand und Kosten aber mit der Verlegetiefe zunehmen, wird das in der Praxis oft nicht ein- oder durchgehalten. Denn abgerechnet wird meist über Fest- und Meterpreis. Die Folge: Das Risiko der Beschädigung der Leitungen bei späteren Baumaßnahmen nimmt deutlich zu. Zudem werden oft Biegeradien nicht eingehalten, was das Einblasen der Glasfaser behindert. Von den eingesetzten Materialien bis hin zur technisch einwandfreien Vorbereitung des Hausanschlusses gibt es zahlreiche weitere Themen, die möglichst frühzeitig bedacht, vertraglich geregelt und dann während der Bauphase auch überwacht werden müssen. Um hier Risiken zu minimieren oder damit auch Kosten zu sparen, lohnt es sich, über eine externe Unterstützung nachzudenken.<br /> </p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h3 class="c-left c-font "> Netz und Kunden managen</h3> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Ist das neue Glasfasernetz endlich fertig, müssen Kunden gewonnen, erfasst und gemeinsam mit dem Netz gemanagt werden. Dazu sind eigene IT-Systeme nötig, denn mit herkömmlichen CRM-Systemen wie im Energievertrieb können die speziellen Anforderungen im Breitbandbereich nicht abgedeckt werden. Teilprozesse können hier beispielsweise mit den Lösungen der großen TK-Anbieter abgebildet werden. Soll jedoch der Gesamtprozess von der Anfrage über den Vertrag und die Provisionierung der Kunden mit der notwendigen Hardware bis zur Freischaltung und anschließenden Abrechnung abgedeckt werden, gibt es noch kaum Komplettlösungen. Eine davon ist DICLINA von Vivax Solution. DICLINA steht für „Digital Client and Network Administration Software“ und ist ein Diensteanbieter unabhängiges System. Durch den Einsatz von Systemen, die wenig externe Schnittstellen benötigen, sind nur wenige Mitarbeiter notwendig, um auch ein hohes Kundenaufkommen bewältigen zu können. So können zum Beispiel Neukunden unkompliziert provisioniert werden, ohne dass die Unterstützung durch Techniker nötig ist. Auch sollte als Kundenschnittstelle ein an den jeweiligen Auftritt des Versorgers anpassbares Portal zur Verfügung stehen, über das Interessenten die Verfügbarkeit der einzelnen Angebote und Datenraten an ihrer Adresse prüfen können. Über diese Kundenschnittstelle muss später auch der Online-Zugriff auf Rechnungen und Einzelverbindungsnachweise möglich sein. Egal für welches System man sich entscheidet: Wichtig ist, dass es ganzheitliche Lösungen anbietet.</p> </div> <span><a title="View user profile." href="/users/admin" lang="" about="/users/admin" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" class="c-font-bold">Admin</a></span> <span>Thu, 12/09/2021 - 14:38</span> <div class="field field--name-field-small-description field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p><strong>9. Dezember 2021 | Autor: Dirk Fieml, CEO tktVivax Group</strong></p><p>Der Wandel zum Digitalversorger ist derzeit für viele Unternehmen in der Versorgungswirtschaft attraktiv. Doch um mit einem Breitbandnetz tatsächlich Geld verdienen zu können, sind viele Dinge zu beachten.</p><p><em>Dieser Fachartikel erschien exklusiv auch in der <a href="http://www.emw-online.com/"> e|m|w Ausgabe 06/21</a>.<br />Das PDF zum Artikel können Sie <a href="https://www.tkt-vivax.de/sites/default/files/emwFachartikel2021.pdf" target="_blank">hier herunterladen</a>.</em></p> </div> <div class="field-name-field-categories"> <a href="/taxonomy-categories/breitbandausbau" hreflang="en">Breitbandausbau</a> , <a href="/taxonomy-categories/businessplanung" hreflang="en">Businessplanung</a> , <a href="/taxonomy-categories/fordermittel" hreflang="en">Fördermittel</a> , <a href="/taxonomy-categories/geschaftsmodelle" hreflang="en">Geschäftsmodelle</a> , <a href="/taxonomy-categories/kommunen-korperschaften" hreflang="en">Kommunen &amp; Körperschaften</a> , <a href="/taxonomy-categories/netzplanung" hreflang="en">Netzplanung</a> , <a href="/taxonomy-categories/produktentwicklung" hreflang="en">Produktentwicklung</a> , <a href="/taxonomy-categories/softwarelosungen" hreflang="en">Softwarelösungen</a> , <a href="/taxonomy-categories/tiefbau" hreflang="en">Tiefbau</a> , <a href="/taxonomy-categories/versorgungsunternehmen" hreflang="en">Versorgungsunternehmen</a> </div> <div class="field field--name-field-images field--type-image field--label-hidden field__items"> <div class="field__item"> <img src="/sites/default/files/2021-12/emw_21-6_04_sp_gute_vorbereitung_macht_breitband_wirtschaftlicher.jpg" width="2480" height="3507" alt="Fachartikel e|m|w: Breitbandausbau für Stadtwerke" typeof="foaf:Image" /> </div> </div> <div class="field field--name-field-reihenfolge field--type-list-integer field--label-above"> <div class="field__label">Reihenfolge</div> <div class="field__item">0</div> </div> Thu, 09 Dec 2021 12:38:13 +0000 Admin 460 at https://vivax-consulting.de Stadtwerke der Zukunft https://vivax-consulting.de/kachelinhalt/stadtwerke-der-zukunft <span>Stadtwerke der Zukunft</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><div class="c-content-title-1 c-title"><h4 class="c-left c-font "> Neues Geschäftsfeld: Breitband</h4> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Ein existentiell wichtiger Standortfaktor ist die Möglichkeit zur Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien. Gebiete ohne Breitbandzugang werden im Wettbewerb der Lebens- und Wirtschafträume immer mehr abgehängt. Ein gut ausgebautes DSL- und Breitbandnetz ist heute so wichtig wie ein Straßen- oder Stromnetz. Auch für die Digitalisierung von Gesellschaft und Wirtschaft spielt die Telekommunikation eine zentrale Rolle. Die Umsetzung von Innovationen in wichtigen Bereichen wie Smart Energy, Smart City, IoT oder Cloud sind ohne leistungsfähige Glasfasernetze nicht möglich. Allerdings wurde der Ausbau der Netze durch die Netzbetreiber nach der Privatisierung und Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes meist unter rein betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten geplant. Dadurch hinkt in vielen ländlicheren Regionen der notwendige Breitbandausbau hinterher. Spätestens seit dieses Jahr in der Novelle des Telekommunikationsgesetzes ein Recht auf schnelles Internet beschlossen wurde, sind Kommunen und Stadtwerke vermehrt gezwungen, selbst aktiv zu werden. Doch hinter diesem Zwang steckt auch eine große Chance für die Erschließung eines neuen Geschäftsfeldes und die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle.</p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h4 class="c-left c-font "> Sektorkopplung</h4> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p><meta charset="UTF-8" /></p><p>Die Kunden haben hohe Anforderungen an Leistungen und wollen einen reibungsfreien Alltag. Im Bereich der E-Mobilität ist es beispielsweise für eine Kundin nicht ausreichend nur ein Elektroauto zu kaufen (Automobilindustrie). Sie möchte dieses auch Zuhause und an diversen Stellen in der Stadt oder Gemeinde laden können. Ohne den notwendigen Strom und die dazugehörige Anbindung an eine Netz- und Ladeinfrastruktur (Stromwirtschaft) ist ein E-Auto dementsprechend wenig sinnvoll für die Kundin. Auch das intelligente Management und Verknüpfen der Daten (Telcos) gehört mit zu dem Gesamtpaket E-Mobilität. Wo in der Vergangenheit Branchen oder „Sektoren“ getrennt voneinander gearbeitet haben, stecken heutzutage vor allem im Bereich Energie und Wärme, aber auch Verkehr und Industrie neue Wertschöpfungspotenziale in einer intelligenten Sektorenkopplung. So wird es immer notwendiger Elemente aus unterschiedlichen Branchen miteinander zu kombinieren und aufeinander abzustimmen, um den Kundinnen und Kunden einen wirklichen Mehrwert zu bieten. Im Zusammenspiel mit der Digitalisierung eröffnet Sektorenkopplung ganz neue Geschäftsmodelle abseits vom Versorgungsauftrag.</p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h4 class="c-left c-font "> Kooperationen</h4> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Durch die Liberalisierung der Versorgungsmärkte müssen Stadtwerke nicht nur Daseinsversorgungsverpflichtungen erbringen, sondern dabei auch noch wirtschaftlich leistungsfähig bleiben. Im Rahmen der Energiewende kommt die Aufgabe hinzu, eine weitreichende Energieversorgung aus erneuerbaren Energiequellen zu leisten. Aufgrund der geringen Größe vieler Stadtwerke stehen sie vor der Problematik sich am Markt unter Wettbewerbern zu behaupten und den meist hohen Investitionskosten für neue Geschäftsmodelle. Eine Lösung für die Bewältigung der komplexen Herausforderungen sind Kooperationen. Durch einen Verbund von mehreren Stadtwerken oder Kommunen können Synergien hergestellt und genutzt werden. Die Digitalisierung bietet hier vielfältige Möglichkeiten zur Vernetzung und für gemeinsame Plattformlösungen. Auch Kooperationen mit Dienstleistern helfen Stadtwerken dabei, Kosten zu senken und Marktchancen zu nutzen. Besonders wenn es um die Erschließung neuer wettbewerbsorientierter Geschäftsfelder geht, wie dem Telekommunikationsmarkt, kann eine Zusammenarbeit mit Vordienstleistern oder einem Internet Service Provider (ISP) der zukunftsfähige Weg sein. Um schnell am Markt handlungsfähig zu sein, ohne von Anfang an das notwendige Know-how in den eigenen Reihen zu haben, kann ein Stadtwerk beispielsweise eine Kooperation mit der Vivax Solution GmbH eingehen. Die Vivax Solution übernimmt im Namen der Stadtwerke (befristet oder auf Dauer) die Aufgaben des ISP-Betriebs. So kann von Beginn an auf bewährte Prozesse zurückgegriffen werden, um einen reibungslosen und kundenorientierten Markteintritt zu gewährleisten.</p> </div> <span><a title="View user profile." href="/users/admin" lang="" about="/users/admin" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" class="c-font-bold">Admin</a></span> <span>Tue, 09/14/2021 - 11:04</span> <div class="field field--name-field-small-description field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p><strong>14. September 2021 | Autorin: Nora Aust, Consultant Vivax Consulting GmbH</strong></p><p>Seit über zwei Jahrzehnten arbeiten wir in der tktVivax Group und bei Vivax Consulting nun schon mit Stadtwerken und Regionalversorgern zusammen und beraten diese. Über die vergangenen Jahre hinweg wird eines immer deutlicher: Auch die Branche der Versorgungswirtschaft steht nicht still. Ganz im Gegenteil. Die Energie- und Verkehrswende sowie die Digitalisierung stellen die Stadtwerke vor neue Herausforderungen, aber eröffnen auch neue Möglichkeiten. Digitalisierung, Smart City oder Smart Region, erneuerbare Energien und E-Mobilität, um nur einige Schlagworte zu nennen, die die Versorgungswirtschaft derzeit beschäftigen. Zudem verändern sich die Anforderungen an die Grundversorgung und damit einhergehend auch die Geschäftsfelder und Geschäftsmodelle für Stadtwerke. Längst gelten nicht mehr nur Strom, Gas und Wasser als Grundversorgungsbedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger. Schnelles, flächendeckendes Internet zählt mittlerweile auch dazu. </p> </div> <div class="field-name-field-categories"> <a href="/taxonomy-categories/breitbandausbau" hreflang="en">Breitbandausbau</a> , <a href="/taxonomy-categories/geschaftsmodelle" hreflang="en">Geschäftsmodelle</a> , <a href="/taxonomy-categories/versorgungsunternehmen" hreflang="en">Versorgungsunternehmen</a> </div> <div class="field field--name-field-images field--type-image field--label-hidden field__items"> <div class="field__item"> <img src="/sites/default/files/full-service-isp-betrieb-paralax.jpg" width="1920" height="1080" alt="Stadtwerke der Zukunft" typeof="foaf:Image" /> </div> </div> <div class="field field--name-field-reihenfolge field--type-list-integer field--label-above"> <div class="field__label">Reihenfolge</div> <div class="field__item">0</div> </div> Tue, 14 Sep 2021 08:04:26 +0000 Admin 453 at https://vivax-consulting.de Der lokale Energieversorger, das ideale Telekommunikationsunternehmen https://vivax-consulting.de/kachelinhalt/der-lokale-energieversorger-das-ideale-telekommunikationsunternehmen <span>Der lokale Energieversorger, das ideale Telekommunikationsunternehmen</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><div class="c-content-title-1 c-title"><h4 class="c-left c-font "> Game-Changer Corona</h4> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>All das änderte sich schlagartig im Frühjahr 2020: Das Coronavirus breitete sich binnen weniger Wochen auf der Welt aus. Was Jahrzehnte nicht funktionieren wollte, musste in wenigen Monaten gelingen. Studierende und Schüler bekamen Online-Unterricht, Business-Meetings wurden remote durchgeführt und Politiker trafen sich ebenfalls in virtuellen Räumen. Selbstverständlich gab und gibt es hierbei immer noch zahlreiche Herausforderungen, denen man sich stellen muss. Klar ist jedoch: Die Welt hat einen großen Schritt Richtung Digitalisierung gemacht, welchen Sie nicht mehr zurückgehen wird. </p><p>Videokonferenzen sind nur ein Beispiel für diese rapide Veränderung: Spezialisten der ganzen Welt können heute über die Telemedizin Ferndiagnosen stellen, Industrieanlagen prognostizieren eigenständig ihren Wartungsturnus und autonomes Fahren bringt Komfort und Effizienz in eine Vielzahl von Transportmitteln. Und das ist erst der Anfang. </p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h4 class="c-left c-font "> Glasfaser ist skalierbar</h4> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Mit konventionellen Vorgehensweisen gelingt das meist nicht. Unspezifische oder wenig qualifizierte Fragestellungen oder eine fehlende Mitarbeiterintegration und sind typische Fehler einer solchen Prozessanalyse. Stattdessen müssen Faktoren wie Qualität, Zeit, Kosten und Mitarbeiterzufriedenheit sorgfältig abgestimmt werden, damit am Ende ein effizienter Prozess herauskommt.</p><p>Dafür werden aber in erster Linie die Erfahrungen der Mitarbeiter benötigt. Denn nur die wissen genau, wann welcher Arbeitsschritt erledigt wird, wann er mit welcher Schnittstelle aus welchen Gründen korrespondiert, wo Probleme auftreten und was einfach gar nicht funktioniert. </p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h4 class="c-left c-font "> Prozessanalyse als Ausgangsbasis</h4> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Entscheidende Grundlage für die Umsetzung all dieser gegenwärtigen und zukünftigen Innovationen ist jedoch eines: <strong>Eine schnelle und zuverlässige Internetverbindung – und zwar im Download- UND im Upload-Bandbreitenbereich.</strong> <strong>Die notwendigen technischen Voraussetzungen existieren bereits in Form der Glasfaser. </strong>Die Glasfaser ist unendlich skalierbar und bietet symmetrische Bandbreiten für Up- und Download. Der erste Schritt der technologischen Grundlage ist also bereits getan. Im zweiten Schritt gilt es, alle Privat- und Gewerbeadresspunkte im betrachteten Gebiet so effizient wie möglich mit einem solchem Glasfaseranschluss zu versorgen. </p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h3 class="c-left c-font "> Das Stadtwerk, der Digitalversorger</h3> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Hier kommen lokale Versorgungsunternehmen ins Spiel: Diese betreiben schon seit Jahrzehnten Strom- und Gasnetze . Wissen rund um die Planung, den Bau und die Instandhaltung von Netzinfrastrukturen ist vorhanden, die richtigen lokalen Ansprechpartner sind bekannt und der Unternehmensname gilt in der entsprechenden Region ohnehin als DER Ansprechpartner für Versorgungsthemen. Und das Beste daran: Der Einstieg in die Telekommunikationsbranche ist für Versorgungsunternehmen jetzt schon ausgesprochen wirtschaftlich. Nicht nur in Anbetracht der eingangs formulierter Entwicklung. Zahlreiche weitere – heute noch unbekannte – Innovationen werden dazu führen, dass sich diese Investition langfristig mehr als nur auszahlt. </p><p>Selbstverständlich muss noch viel Wissen rund um die Breitbandsparte aufgebaut und sich für ein detailliertes Geschäftsmodell entschieden werden: Möchte ich lediglich eine passive Netzinfrastruktur oder möchte ich Netzbetreiber werden? Inwieweit bin ich in der Umsetzung auf externe Hilfe angewiesen? Welche Synergien lassen sich mit den aktuellen Bereichen meines Unternehmens herstellen? </p><p>Das alles sind sicherlich keine einfachen Fragen, wir haben aber einfache und klare Antworten. Es ist Zeit für eine lukrative und innovative Zukunft. <br /> </p> </div> <span><a title="View user profile." href="/users/admin" lang="" about="/users/admin" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" class="c-font-bold">Admin</a></span> <span>Tue, 08/03/2021 - 14:53</span> <div class="field field--name-field-small-description field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p><strong>4. August 2021 | Autor: Leon Acht, Consultant Vivax Consulting GmbH</strong></p><p>Angebote für Webkonferenzen gibt es beinahe schon seit fast 20 Jahren. Skype wurde 2003 gegründet, TeamViewer 2005 und Zoom Video Communications existieren beispielsweise seit 2011. Trotzdem bekam man als Nutzer in der Vergangenheit des Öfteren den Eindruck, als seien diese Softwarelösungen nicht ausgereift, fehlerhaft und schlecht zu bedienen. Auf der Nachfrageseite behaupteten Institutionen weltweit, sich seit einigen Jahren mit der Digitalisierung ihrer Prozesse auseinanderzusetzen. Trotzdem schien es dennoch so, als seien Home-Office oder Meetings über Webkonferenzen Privilegien für Mitarbeiter besonders „innovativer“ Institutionen. </p> </div> <div class="field-name-field-categories"> <a href="/taxonomy-categories/breitbandausbau" hreflang="en">Breitbandausbau</a> , <a href="/taxonomy-categories/geschaftsmodelle" hreflang="en">Geschäftsmodelle</a> , <a href="/taxonomy-categories/versorgungsunternehmen" hreflang="en">Versorgungsunternehmen</a> </div> <div class="field field--name-field-images field--type-image field--label-hidden field__items"> <div class="field__item"> <img src="/sites/default/files/2021-08/stadtwerke.jpg" width="1024" height="438" alt="Stadtwerke als Digitalversorger" typeof="foaf:Image" /> </div> </div> <div class="field field--name-field-reihenfolge field--type-list-integer field--label-above"> <div class="field__label">Reihenfolge</div> <div class="field__item">0</div> </div> Tue, 03 Aug 2021 11:53:20 +0000 Admin 451 at https://vivax-consulting.de Open Access: Ein Wasserhahn statt drei! https://vivax-consulting.de/kachelinhalt/open-access-ein-wasserhahn-statt-drei <span>Open Access: Ein Wasserhahn statt drei!</span> <div class="field field--name-body field--type-text-with-summary field--label-hidden field__item"><div class="c-content-title-1 c-title"><h4 class="c-left c-font "> Ein Netz für alle</h4> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Der Glasfaserausbau kommt nur schleppend voran und dass der eigenwirtschaftliche Ausbau notwendig ist, um die Digitalisierung zu beschleunigen, ist unbestritten. Das anfänglich hohe Investitionsvolumen von Glasfaserprojekten schreckt Stadtwerke jedoch oft davon ab, das Breitbandgeschäftsfeld offensiv zu erschließen. Um den eigenwirtschaftlichen Ausbau attraktiv zu machen, muss sich diese Investition aber für ein Stadtwerk rentieren. Vor diesem Hintergrund sind Open-Access-Modelle besonders geeignet, den Glasfaserausbau im Stadtwerkebereich investitionsfreundlicher zu gestalten. </p><p>Das Open-Access-Modell ist grundsätzlich einfach zu erklären: Ein Unternehmen baut ein passives oder aktives Glasfasernetz aus und stellt die Nutzung der Infrastruktur einer beliebigen Anzahl von Dienstanbietern freiwillig gegen Gebühr zur Verfügung.<br /> </p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h4 class="c-left c-font "> Bessere Auslastung</h4> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Eine höhere Netzauslastung verbessert die gesamte Wirtschaftlichkeit eines Breitbandnetzes und sorgt damit für einen schnelleren „Return-on-Invest“ beim Open-Access-Anbieter. Hinzu kommt, dass das Vorhandensein mehrerer Diensteanbieter und eine größere Glasfaserproduktvielfalt zu einer höheren Akzeptanz beim Bürger beiträgt. Die Öffnung eines Netzes beeinflusst nachhaltig die Take-Up-Rate und ermöglicht es, einen Markt „gemeinsam“ zu erschließen. Geringere Margen werden bei diesem Modell durch die viel tiefere Marktdurchdringung wiedergutgemacht. </p><p>Stadtwerke können hierzu verschiedenste Open-Access-Modelle mit unterschiedlich tiefer Wertschöpfung wählen, wie etwa Dark-Fiber-Verpachtung, Bit-Strom-Zugang, oder Dienste (White-Label). Zudem sind verschiedenste Kooperationsmöglichkeiten machbar. </p> <span class=" image-align text-align-center grossesbild" align="center"><img style="" src="/sites/default/files/Netzauslastung.jpg" alt="Durch Open-Access steigt die Netzauslastung und Wirtschaftlichkeit von Glasfasernetzen" title="Open Access steigert Auslastung" typeof="foaf:Image" /></span> <div class=" c-text c-font-16 c-font-regular text-center" style=" text-align:center;"><p><em>Durch Open-Access steigt die Netzauslastung und Wirtschaftlichkeit von Glasfasernetzen</em></p></div> <div class="c-content-title-1 c-title"><h4 class="c-left c-font "> Prozesse müssen laufen</h4> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Daher ist es nur sinnvoll, sich von Glasfasermonopolen zu lösen und kommunale Netze für mehrere Anbieter, die kooperieren wollen, zu öffnen. Bei einer gemeinsamen Nutzung von Glasfaserinfrastrukturen ist es jedoch wichtig darauf zu achten, dass das Faserkonzept (u.a. Reserve für zusätzlichen Bedarf), sowie die Übergabepunkte, Resale-Schnittstellen und das Netzmanagement spezifisch an das angewendete Open-Access-Modell/die Open-Access-Kooperation angepasst sind. Hinzu kommen komplexere Anforderungen an Prozesse und Betrieb (z.B. Service, Traffic). Denn Schlüsselfaktor für den Open-Access-Betrieb ist ein hoher Automatisierungsgrad für Open-Access-Anbieter und ihre Kooperationspartner.</p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h3 class="c-left c-font "> FTTH ist Voraussetzung</h3> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Ein FTTH-Netz ist obligatorisch, da dieses die beste Leistungsfähigkeit und Konnektivität für ein offenes Netz bietet. In die Überlegungen sollte zudem unbedingt die Netzarchitektur mit aufgenommen werden. So bringt die P2P-Technologie eine höhere Zuverlässigkeit und bessere Skalierbarkeit. Vor allem bietet sie eine wesentlich größere Flexibilität als PON, insbesondere um zukünftigen Anforderungen von Open-Access-Partnern zu genügen. </p><p>Zwar sind Glasfasernetze eine Generationeninvestition, doch mit der richtigen Open-Access-Strategie versprechen diese zukunftssicheren Einkünfte und sogar größere Margen als das bisherige Stammgeschäft von EVUs. Die Frage ist nicht, ob man Open-Access betreibt, sondern wie.<br />Stadtwerke sollten besonders in Anbetracht geringerer Markteintrittsbarrieren, besserer Effizienz und einer allgemeinen Ausbaurisikoverringerung Open-Access als strategische Entscheidung in Erwägung ziehen und damit auf dasselbe bewährte Prinzip wie im Energiemarkt setzen.<br /> </p> </div> <span><a title="View user profile." href="/users/admin" lang="" about="/users/admin" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" class="c-font-bold">Admin</a></span> <span>Mon, 07/26/2021 - 16:48</span> <div class="field field--name-field-small-description field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p><strong>27. Juli 2021 | Autor: David Hetz, Consultant Vivax Consulting GmbH</strong></p><p>Man stelle sich vor: Hätte man damals das Wassernetz genauso ausgebaut, wie derzeit viele Glasfasernetze, dann hätten heute die Verbraucher in den Städten mehrere Wasserhähne an einem Waschbecken zur Verfügung. Bewohner in „unwirtschaftlichen“ Regionen hingegen würden gar kein fließendes Wasser bekommen. </p><p>Während der Energiemarkt längst liberalisiert ist und diskriminierungsfreie Netzzugänge bestehen, herrschen im TK-Markt immer noch ein Strukturwettbewerb und parallele Netze vor. Zwar werden sogenannte Open-Access-Modelle im Stadtwerkeumfeld oft debattiert und hier und dort auch umgesetzt. Jedoch kommen diese Modelle in der Branche noch immer zu kurz, obwohl sie signifikante Skaleneffekte versprechen.</p> </div> <div class="field-name-field-categories"> <a href="/taxonomy-categories/breitbandausbau" hreflang="en">Breitbandausbau</a> , <a href="/taxonomy-categories/geschaftsmodelle" hreflang="en">Geschäftsmodelle</a> , <a href="/taxonomy-categories/kommunen-korperschaften" hreflang="en">Kommunen &amp; Körperschaften</a> , <a href="/taxonomy-categories/produktentwicklung" hreflang="en">Produktentwicklung</a> , <a href="/taxonomy-categories/versorgungsunternehmen" hreflang="en">Versorgungsunternehmen</a> </div> <div class="field field--name-field-images field--type-image field--label-hidden field__items"> <div class="field__item"> <img src="/sites/default/files/2021-07/viv-openaccess.jpg" width="1024" height="517" alt="Open Access Netze" typeof="foaf:Image" /> </div> </div> <div class="field field--name-field-reihenfolge field--type-list-integer field--label-above"> <div class="field__label">Reihenfolge</div> <div class="field__item">0</div> </div> Mon, 26 Jul 2021 13:48:40 +0000 Admin 450 at https://vivax-consulting.de Stadtwerke Velbert: Von 0 auf 1.000 Breitbandkunden in drei Monaten https://vivax-consulting.de/kachelinhalt/stadtwerke-velbert-von-0-auf-1000-breitbandkunden-drei-monaten <span>Stadtwerke Velbert: Von 0 auf 1.000 Breitbandkunden in drei Monaten</span> <span><a title="View user profile." href="/users/admin" lang="" about="/users/admin" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" class="c-font-bold">Admin</a></span> <span>Thu, 08/20/2020 - 11:30</span> <div class="field field--name-field-small-description field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p><strong>Berlin/Velbert, 20. August 2020</strong></p><p>Mitte April 2020 sind die Stadtwerke Velbert als Komplettanbieter für Internet, Telefonie sowie IPTV gestartet, bis jetzt konnten bereits mehr als 1.000 Breitbandkundenverträge abgeschlossen werden. Die Grundlage für den Erfolg war die speziell auf den Breitbandvertrieb ausgerichtete Strategie, die die Stadtwerke Velbert mit Unterstützung von tktVivax umgesetzt haben. Dabei wurde ein Team von Handelsvertretern im Direktvertrieb eingesetzt, die speziell auf diese Aufgabe hin vorbereitet wurden. „Mit einem eigens aufgesetzten Programm haben wir dafür gesorgt, dass dieses Team ein hohes Maß an Loyalität gegenüber den Stadtwerken entwickelt. So konnten wir sicherstellen, dass die Kolleginnen und Kollegen bei den potenziellen Kunden kompetent und seriös auftraten – und dies ganz offiziell im Namen der Stadtwerke“, erläutert Stefan Freitag, Geschäftsführer der Stadtwerke Velbert GmbH, den Kern des Konzepts. „In diesen drei Monaten gab es nur zwei Widersprüche und so gut wie keine Reklamationen. Andernorts, wo die üblichen externen Vertriebsteams eingesetzt werden, liegen diese Werte bei 10 bis 15 Prozent“, freut sich Stefan Freitag.</p><p>Für .comBERT, die Breitband-Marke der Stadtwerke Velbert, wurde mit Unterstützung von tktVivax ein einzigartiges Einstiegspaket geschnürt: Für nur 19,95 Euro im Monat können Privatkunden das schnellste Paket mit 1.000 Mbit/s  im Upload und 500 Mbit/s im Download ein ganzes Jahr lang ausprobieren. Erst danach steigt der Preis auf 49,95 Euro im Monat. Falls dem Kunden das zu teuer ist, erhält er eine Downgrade-Garantie auf ein kleineres Volumen bei freier Auswahl.</p><p><strong>Weiterer Schub durch neue End-to-End-Digitalisierung erwartet</strong></p><p>Weitere Dynamik in die Neukundenentwicklung soll nun der neue End-to-End-Prozess bringen, der alle Schritte von der Onlinebestellung des Hausanschlusses über den digitalen Abschluss des passenden Breitbandtarifs und die Provisionierung bis hin zur Inbetriebnahme und Abrechnung von Breitbandprodukten durchgängig digital abbilden wird. Auch hier nehmen die Stadtwerke Velbert eine Vorreiterrolle ein. Denn über die Koppelung von epilot, der eCommerce Cloud-Lösung für die Energiewelt, und DICLINA, dem Breitbandkunden- und -netzmanagement von tktVivax, steht jetzt erstmals ein volldigitalisierter End-to-End-Prozess zur Verfügung, der die speziellen Anforderungen eines Internet Service Providers durchgängig abbildet.  </p><p>„Wir sind sehr glücklich, dass wir dermaßen erfolgreich in unser Jahrhundertprojekt gestartet sind“, so Stefan Freitag Mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 100 Millionen Euro soll das Glasfasernetz in Velbert bis 2025 flächendeckend verlegt sein und fast 15.000 Gebäude angeschlossen werden. </p> </div> <div class="field-name-field-categories"> <a href="/taxonomy-categories/breitbandausbau" hreflang="en">Breitbandausbau</a> , <a href="/taxonomy-categories/businessplanung" hreflang="en">Businessplanung</a> , <a href="/taxonomy-categories/geschaftsmodelle" hreflang="en">Geschäftsmodelle</a> , <a href="/taxonomy-categories/softwarelosungen" hreflang="en">Softwarelösungen</a> , <a href="/taxonomy-categories/versorgungsunternehmen" hreflang="en">Versorgungsunternehmen</a> </div> <div class="field field--name-field-images field--type-image field--label-hidden field__items"> <div class="field__item"> <img src="/sites/default/files/2021-06/image_3.jpeg" width="700" height="608" alt="1.000ster Breitbandkunde in Velbert" typeof="foaf:Image" /> </div> </div> Thu, 20 Aug 2020 08:30:08 +0000 Admin 331 at https://vivax-consulting.de Nicht einfach noch ein Netz https://vivax-consulting.de/kachelinhalt/nicht-einfach-noch-ein-netz <span>Nicht einfach noch ein Netz</span> <span><a title="View user profile." href="/users/admin" lang="" about="/users/admin" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="" class="c-font-bold">Admin</a></span> <span>Tue, 08/04/2020 - 11:34</span> <div class="field field--name-field-small-description field--type-text-long field--label-hidden field__item"><p><strong>Berlin/Velbert</strong><strong>, 4. August 2020</strong></p><p>Überlegungen zum Aufbau eines eigenen Glasfasernetzes gab es bei den <a href="https://www.stadtwerke-velbert.de/" target="_blank" title="https://www.stadtwerke-velbert.de">Stadtwerken Velbert</a> schon 2015. Als dann der Hauptgesellschafter, die Stadt Velbert, im Jahr 2017 auch politisch die Weichen in Richtung Breitbandausbau stellte, wurden diese Überlegungen schnell konkret. Während dabei zunächst noch viele Aufgaben an externe Dienstleister ausgelagert wurde, haben sich die Stadtwerke Velbert mit Unterstützung von tktVivax dabei, in kurzer Zeit als Vollanbieter in Sachen Breitband aufgestellt.   </p><p><em>Dieser Artikel ist erschienen in <a href="https://www.tkt-vivax.de/" title="Start">"der gemeinderat"</a> Ausgabe 7-8/2020</em></p><p><em>Autor: Uwe Pagel, <a href="https://press-n-relations.com/" target="_blank" title="https://press-n-relations.com/">Press'n'Relations GmbH</a></em></p><p>Mit rund 85.000 Einwohnern gehört die Industriestadt Velbert nicht zu den Schwergewichten, wie etwa die Städte im benachbarten Ruhrgebiet. „Das ist vielleicht ein Grund dafür, dass wir bis 2017 eine Art ‚weißer Fleck‘ beim Breitbandausbau geblieben sind, für den die großen Netzbetreiber, die in der Region durchaus aktiv waren, keinen übermäßigen Ehrgeiz entwickelten. Vor dem Hintergrund sinkender Netzentgelte im Energiemarkt haben wir so die Chance gesehen, über ein eigenes Netz neue Geschäftsmodelle zu erschließen“, erinnert sich Stefan Freitag, Geschäftsführer der Stadtwerke Velbert GmbH, an die Ursprünge des Projektes. Und dieses Projekt hat es durchaus in sich: Mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 100 Millionen Euro soll das Glasfasernetz in Velbert bis 2025 flächendeckend verlegt sein und fast 15.000 Gebäude angeschlossen werden. „Für Velbert ist das ein Jahrhundertprojekt, vergleichbar mit dem Aufbau der ersten Energienetze vor 130 Jahren“, so Stefan Freitag.</p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h3 class="c-left c-font "> Einstieg in den Passivbetrieb</h3> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Der Einstieg in den Ausbau erfolgte dennoch zunächst mit „gedämpfter Kraft“ und eher stadtwerketypisch: „Für uns war das erst einmal ein Infrastrukturprojekt: Mit Netzen legen kennen wir uns aus, dachten wir damals. Die Fragen des technischen Betriebs und vor allem auch des Vertriebs haben wir dagegen in der ersten Zeit eher vernachlässigt“, so Freitag weiter. Mit Unterstützung externer Berater wurden Partner gesucht, die das Netz betreiben und vermarkten sollten – natürlich nicht unter eigener Flagge, sondern im Namen der Stadtwerke. Eine Strategie, die sich schnell als problematisch herausstellte. „Wir haben sehr bald gemerkt, dass es sehr viele Berater auf dem Breitbandmarkt gibt. Aber nur wenige, die wissen, wie ein Stadtwerk aufgestellt ist und die ein solches Vorhaben entsprechend zielgerichtet und stadtwerkegerecht umsetzen können. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir das Projekt nicht an die Wand gefahren haben, aber wir konnten die Wand schon sehen“, erzählt Stefan Freitag.</p> <span><img style="" src="/sites/default/files/2021-06/image_5.jpeg" alt="" title="" typeof="foaf:Image" /></span> <div class="c-content-title-1 c-title"><h3 class="c-left c-font "> Breitbandstrategie auf der Prüfstand</h3> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Der erste Schritt war die Identifizierung eines erfolgversprechenden Geschäftsmodells. Dazu wurden von tktVivax Business Cases zu den verschiedenen Optionen aufgestellt und durchgerechnet. Dabei sollte keine Option – vom Passiv- über den Aktivnetzbetreiber bis hin zum eigenen Produktvertrieb – ausgeschlossen werden. Da die Stadtwerke Velbert schnell handlungsfähig werden wollten, stand für diese Aufgabe nur ein schmales Zeitfenster zur Verfügung. Das Ergebnis war dennoch fundiert und vor allem eindeutig: Die besten wirtschaftlichen Perspektiven bot die Aufstellung als Vollanbieter mit eigenen Produkten für Internet, Telefonie und IPTV. Um dieses Ziel umzusetzen, startete tktVivax in Velbert durch. So wurde sehr kurzfristig mit der Implementierung der eigenen Softwarelösung DICLINA begonnen, die speziell auf das Breitbandnetz- und -kundenmanagement ausgerichtet ist. „Abgesehen vom Tiefbau hat ein Breitbandnetz technologisch sehr wenig mit herkömmlichen Strom-, Gas oder Wassernetzen gemeinsam. Das wird von vielen Stadtwerken unterschätzt: Ohne entsprechendes Know-how und vor allem auch darauf ausgerichtete IT-Werkzeuge sind solch ein Netz und seine Kunden nicht zu managen“, erklärt Dirk Fieml. „Auch die Prozesse unterscheiden sich deutlich von denen im Energieumfeld. Erfolgsentscheidend ist es deswegen, die Abläufe im Unternehmen an die neuen Anforderungen anzupassen. Und dies möglichst früh im Projekt“, so Fieml weiter. Dazu kommt der Vertrieb: „Für den wirtschaftlichen Erfolg ist es entscheidend, schon zu Beginn des Ausbaus möglichst viele Verträge anzuschließen und vor allem auch eine hohe Anschlussquote zu erreichen. Dazu werden aber komplett andere Vertriebsqualitäten benötigt als bei der Vermarktung von Strom oder Gas. Die Vertriebsteams müssen auf die Straße gehen und die Zielgruppe direkt und persönlich ansprechen“, beschreibt Dirk Fieml die Herausforderung. Auch hier wurde deswegen zunächst ein eigenes Team von tktVivax vor Ort eingesetzt. </p> <div class="c-content-title-1 c-title"><h3 class="c-left c-font "> Interimsmanagement für den Start</h3> <div class=""></div> <p class="c-left c-font-uppercase"></p> </div> <p>Während die Spezialisten von tktVivax tageweise vor Ort in Velbert im Einsatz waren, startete der Rekrutierungsprozess. In der neuen Abteilung sollen künftig viele Funktionen intern abgebildet werden, vom Vertrieb und den aktiven Netzbetrieb bis hin zu Planung, Bau und Instandhaltung. Die Mehrzahl der Stellen wurden intern ausgeschrieben. Die Bereichsleitung, für die man einen ausgewiesenen Fachmann auf dem freien Markt suchte, wurde extern besetzt. „Die Interimslösung macht es möglich, dass wir voll im Betrieb sein können, selbst wenn diese Stellen noch nicht besetzt sind. Auch die Einarbeitung ist garantiert, denn die Zusammenarbeit mit tktVivax soll in jedem Fall bis Ende das Jahres laufen, eventuell auch darüber hinaus“, berichtet Stefan Freitag. </p><p>Auch bei der Identifizierung geeigneter Vorlieferanten und der Vertragsgestaltung unterstützte tktVivax die Stadtwerke Velbert. So wurden neue Verträge mit Vorlieferanten für Internet, Telefonie und Fernsehangebote bereits unter Dach und Fach gebracht, aber auch für ein eigenes Internetportal, über das im Massengeschäft alle Bestellvorgänge automatisiert abgewickelt werden können – integriert mit dem Netz- und Kundenmanagementsystem DICLINA. Bei der Internet-Versorgung gelang es, eine „Flatrate“ abzuschließen. „Dadurch sind wir bei der Produktgestaltung deutlich flexibler und freier, als bei limitierten Verträgen“, erläutert Dirk Fieml. Auf diese Weise war es möglich für .comBERT, die Breitband-Marke der Stadtwerke Velbert, innerhalb weniger Wochen ein einzigartiges Einstiegspaket zu schnüren: Für nur 19,95 Euro im Monat können Privatkunden seit Ende April 2020 das superschnelle Paket mit 1.000 Mbit/s  im Upload und 500 Mbit/s im Download ein ganzes Jahr lang ausprobieren. Erst danach steigt der Preis auf 49,95 Euro im Monat. Falls dem Kunden das zu teuer ist, erhält er eine Downgrade-Garantie auf ein kleineres Volumen bei freier Auswahl. „Erst war ich überrascht über dieses Marketing-Konzept, aber es ist ein voller Erfolg. Seit Einführung entscheiden sich 100 Prozent aller Neukunden für die Option. Und ich bin mir sicher, dass ein erheblicher Teil auf den Geschmack kommen und dabeibleiben wird“, so die Erwartung von Stefan Freitag.</p> </div> <div class="field-name-field-categories"> <a href="/taxonomy-categories/breitbandausbau" hreflang="en">Breitbandausbau</a> , <a href="/taxonomy-categories/businessplanung" hreflang="en">Businessplanung</a> , <a href="/taxonomy-categories/geschaftsmodelle" hreflang="en">Geschäftsmodelle</a> , <a href="/taxonomy-categories/netzplanung" hreflang="en">Netzplanung</a> , <a href="/taxonomy-categories/softwarelosungen" hreflang="en">Softwarelösungen</a> , <a href="/taxonomy-categories/versorgungsunternehmen" hreflang="en">Versorgungsunternehmen</a> </div> <div class="field field--name-field-images field--type-image field--label-hidden field__items"> <div class="field__item"> <img src="/sites/default/files/2021-06/image_4.jpeg" width="1200" height="1727" alt="SW Velbert-Artikel in &quot;der gemeinderat&quot;" typeof="foaf:Image" /> </div> </div> Tue, 04 Aug 2020 08:34:13 +0000 Admin 332 at https://vivax-consulting.de